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Den Devil Stick hab ich vor 12 Jahren während meiner Zivildienstzeit entdeckt. Auf einem Lehrgang brachte einer der Teilnehmer einen Devil Stick mit. Ich fand das sehr faszinierend wie elegant der Stick zwischen den beiden Handstäben alle möglichen Figuren und Tricks „tanzte“. Ich ließ es mir in den zwei Wochen Lehrgang beibringen und auf der Rückfahrt machte ich einen Stopp in Hamburg bei Pappnase&Co um mir dort einen Devil Stick zu kaufen. Seitdem spiele ich immer wieder mit dem Devil Stick und probiere dabei die unterschiedlichsten Kombinationen einiger Figuren aus. Natürlich versuche ich auch immer wieder neue Tricks und Figuren hinzubekommen. Von Außen sieht es meist sehr lässig aus, erfordert aber ein hohes Maß an Konzentration. Gerade neue Tricks und Figuren für den Devil Stick erfordern ein hohes Maß an Ruhe und Konzentration um einmal den vollständigen Ablauf hin zu bekommen. Einige Tricks waren schnell erlernt und andere haben auch immer noch einige Tücken für mich parat. Beim Devil Stick spielen kann man wunderbar abschalten weil der Devil Stick einfach die volle Aufmerksamkeit fordert und es macht sehr viel Spaß den Devil Stick tanzen zu lassen, dabei seine Erfolgerlebnisse zu haben einen neuen Trick zu beherrschen. Im folgenden möchte ich ein wenig den Devil Stick vorstellen. |
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Geschichte des Devil Stick`s Woher genau und wann das Spiel mit dem Devil Stick entstand lässt sich wohl leider nicht mehr genau sagen. Der Stock war für den Menschen in seiner Geschichte ein wichtiges Instrument. Der Mensch nutzte den Stock als vielfältiges Werkzeug sowie als Symbol für Macht und Autorität. Ein König hat ein Zepter, ein Schäfer ein Hirtenstab und auch in der Bibel wird die Rute von Moses erwähnt. Wer also ein solchen Stock beherrschte wurde in frühen Zeiten mit Ehrfurcht betrachtet. Wenn einer den Stock dann so scheinbar lässig zwischen zwei Handstäben tanzen lassen kann, strahlte er auf die Menschen eine magische Aura aus. Der Ursprung des Devil Stick`s soll wohl in China liegen, dort war schon vor 200 Jahren ein Spiel vorhanden das sich „hua kun“ nannte. Dies bedeutet der Blumenstock. Bei Drehbewegungen des Devil Stick`s soll es an eine Blume erinnern. Daher stammte der Name. Zwischen 1790 und 1800 soll der Devil Stick dann in Europa Einzug erhalten haben. Da man in Europa das Blumenstock spiel nicht als ernsthaften Kulturgegenstand ansah, eher als Spiel gab man dem Spiel ein neuen Namen, ein europäischen Namen. Im griechischen bedeutet „diaballo“ soviel wie „hinüberwerfen“. In England entstand dann die schlagende Version des Spiels und wurde dort dann zum Devil Stick. Der Devil Stick kann sehr vielseitig gespielt werden, er kann alleine gespielt werden oder man spielt mit zwei Stick`s. Es gibt auch die Variation zu Zweit mit einem Devil Stick zu spielen , Tricks und Figuren zu zweit zu kombinieren. Oder nach festen Regeln über ein Volleyballnetz hinweg, das nennt sich dann Jolleystick. Den Devil Stick gibt es in viele Variation. Meist ist er Konisch geformt und mit den unterschiedlichsten Materialien umwickelt ( z.B. Folie, Stoffe usw.), es gibt ihn auch zylindrisch und an den Enden mit Fransen aus Stoff oder Gummi. Die Fransen erhöhen das Gewicht des Devil Stick`s und machen ihn dadurch auch langsamer in seinen Bewegungen. Ein Devil Stick mit Fransen an den Enden nennt sich auch Flower Stick. Eine Art des Devil Stick`s die mir noch sehr zusagt ist der Fire Devil Stick. Er ist etwas schwerer und an seinen Enden befinden sich Fackelenden. Wenn man die Fackelenden entzündet und anfängt den Devil Stick tanzen zu lassen ergeben sich beeindruckende Bilder sowie einen netten Sound. Ich kombiniere sehr gerne den Fire Devil Stick in Verbindung mit dem Feuerspucken. |
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